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Cool wie California

Hallo ihr Lieben

ich weis mein letzter Eintrag ist auch schon wieder viel zu lange her!
Mut zur Luecke!
Ich hab noch eine sehr schoene letzte Woche in Hawaii bei Michael verbracht und jeden Tag irgendwas Schoenes auf eigene Faust unternommen oder auch mal einfach nur relaxt.

Oahu ist so eine schoene Insel, aber Big Island hat mir im Nachhinein besser gefallen. Die Menschen dort sind einfach so sehr an ihr entspanntes Inselleben gekoppelt, dass sie praktisch die ganze Zeit eine unglaubliche Freundlichkeit und Ruhe ausstrahlen. Da springt der Funke schnell ueber

Am 17. wollte ich mich dann eigentlich auf den Weg nach Los Angeles machen, wenn mich am Morgen nicht ne ziemlich ueble Grippe ueberrascht haette. Nachdem ich dann den ganzen Tag ueber krampfhaft ueberlegt hab ob ich fliegen soll oder nicht hab ich die Zaehne zusammengebissen und bin geflogen; wie sich kurz nach der Ankunft rausgestellt hat wahrscheinlich mit 40 grad Fieber und ner schoenen Stimmband/Rachenentzuendung mit grippalem Infekt oder so...

Aber so hatte ich auch mal die Chance eine amerikanische Notfallambulanz von innen zu sehen. (sehr steril und man fuehlt sich ein bisschen wie bei Scrubs oder Grey's Anatomy)
Aber ich hab von denen sehr gutes Antibiotikum bekommen und bin wieder voll auf den Beinen!

Und so tiger ich momentan durch Los Angeles und Umgebung und lass mir von Jason und seiner Familie Californien zeigen und ich muss sagen:
Hawaii war irgendwie cooler.
Zwar haben mich der Walk of Fame und Hollywood, Universal Picture Studios etc. bis jetzt schon sehr beeindruckt, aber es kommt halt nicht an das Inselfeeling von Hawaii dran.

Trotzdem genies ich die Zeit hier sehr und lass mich gut betuedeln.
Auch wenn die Amerikaner die nervige Angewohnheit haben bei jeder Mahlzeit den Fernsehr laufen zu lassen. Uebrigens auch davor und danach. 24 stunden am Tag koennte man eigentlich sagen.
Und die hohe Fettleibigkeitsrate wundert mich auch nicht mehr bei den Portionen, die man hier serviert bekommt. Und jede Strasse in jedem Ort ist definitive mit mindestens 5 Starbucks, 2 Mc Donals und anderen Fast Food Restaurants gepflastert. Kein Wunder

Oh man das hoert sich ja ganz schrecklich an wenn man sich das so durchliest! So schlimm wie es sich da oben anhoert ist es uuuuuueberhaupt nicht! Ich mein ich werde nie nein sagen koennen zu etwas, das in Bacon eingewickelt ist. Und zu Eiscreme und Cheeseburgern schon ueberhaupt nicht!

Also alles in allem genies ich die Zeit bei den Herrmanns sehr und fuehl mich hier sehr heimisch. Alle sind super freundlich zu mir und ich bin hier wirklich gut aufgehoben.

Mitte der Woche gehts fuer mich weiter Richtung Norden nach Santa Barbara. Ich bin noch im Planungsprozess fuer die restliche Zeit aber neben San Francisco stehen auf jeden Fall noch der Yosemite National Park auf dem Programm, Alcatraz, vielleicht Sacramento.
Mal schauen. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf New York.
Denn (jetzt kann ichs ja ENDLICH laut rausposaunen) ICH GEH ZU BILLY JOEL am 21. Juni, Madison Square Garden. Mit Karl. Juchu.

In einem Monat habt ihr mich schon fast wieder zu Hause.
Man verfliegt die Zeit schnell!

Ich hab euch ganz doll lieb,
Merle  

 

 

 

 

26.5.14 03:33


Beautiful Big Island

Aloha von Bis Island! Ich befinde mich momentan auf der groessten von den Hawaii-Inseln. Hab mich spontan entschieden, dass eine Insel nicht genug ist und hab mich deswegen neben Oahu (da wo Michael wohnt) auch noch fuer Bis Island entschieden. Ich bin hier am 1. Mai angekommen und muss leider morgen schon wieder meinen Flieger zurueck erwischen. Aber diese Woche hat sich echt sowas von gelohnt! Auch wenn es am Anfang ungewohnt war wieder zurueck in den Backpackeralltag zu kehren (auf einmal muss man fuer Essen und Unterkunft bezahlen...bah!)hab ich es sehr genossen wieder auf eigene Faust losziehen zu koennen. Hab die ersten paar Tage in Hilo verbracht (sehr suesse, charismatische Stadt voller inspirierender und netter Menschen) Big Island ist bekannt fuer den aktivsten Vulkan der Welt (Kilauea-Krater) und in Gedenken an meine geliebte Tante hab ich mir gedacht: Das hoert sich gefaehrlich an. Da muss ich hin! Hab am ersten Tag einen unglaublichen Helikopterflug ueber den Krater gemacht (Lage von oben abchecken und so...) Das sind so uuuuunglaublich schoene Fotos geworden! Aber ich wollte dann doch noch was naeher dran und hab am Tag darauf eine 7 stuendige Wanderung gemacht, die sich damit anpries, die einzige Tour zu sein, bei der man Lava tatsaechlich nah kommt (Im Volcano National Park sieht mans nur vom Weitem) Das war vielleicht ne Sauerei! Die Wanderung war der Hammer (ich war so nah am Lavastrom, dass ich meinen Wanderstock reinstecken konnte...man ist das heiss da!). Was einem nur verschwiegen wurde: Der 2.8 Meilen lange Weg -eine Strecke- (das darfst DU ausrechnen, Freddy) bestand zu 98% aus Regenwald und SCHLAMM. Knoecheltief an den angenehmeren Stellen, knietief an manch Anderer. Ich sah also dementsprechend aus. :D Aber ich, als abenteuerlustige, schlammliebende Reisende hab mich den ganzen Weg hin und zurueck natuerlich durchgequaelt (das geht ganz schoen in die Beine) und hab mich abends so muede aber auch lebendig gefuehlt wie noch nie. Fuers Protokoll: Ich hab 3 Duschen und all meine Fingernaegel gebraucht um den eingetrockneten Schlamm von meinen Beinen zu bekommen.) Die Bilder sind der Wahnsinn! Ich freu mich so darauf euch die zu zeigen! Am naechsten Tag bin ich weiter nach Kona gefahren (von Ost nach Westkueste sozusagen) und hab dort ein sehr nettes Hostel gefunden. Verglichen mit Hilo gibts in Kona nur ein Problem: Ohne Auto kommt man nirgendwo hin! Und da ich mit meinen suessen 18 Jahren keine Chance hab eins zu mieten bin ich hier ziemlich auf die Leute um mich rum angewiesen. Aber dank der allgemein herrschender Backpackermentalitaet finde ich hier immer nette Leute, die mich mitnehmen oder mit denen ich Touren unternehmen kann. So bin ich hier in den letzten Tagen schon zu Aktivitaeten gekommen wie nachts mit Mantarochen schnorcheln, unter Wasserfaellen duschen, mit Schildkroeten schwimmen, Taeler rauf und runter klettern oder auch manchmal einfach nur faul an paradiesischen, kleinen Straenden rumliegen. Alles in allem hab ich hier also ne ziemlich gute Zeit Heute ist ein eher regnerischer Tag, den ich zum Tee trinken, Sport machen und faulenzen nutze. Ich meld mich die Tage nochmal back aus Oahu. Aloha, Merle Ach ja...bitte entschuldigt meine Rechtschrebfehler. Amerikanische Tastaturen sind so ungewohnt!
8.5.14 03:40


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